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Grundsätzliches, Kosten

Vorweg: Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, verrechnen wir unsere Kosten direkt mit Ihrer Versicherung. Wenn Sie einen Selbstbehalt in Ihrer Polizze haben, gewähren wir einen entsprechenden Honorar-Rabatt, sodass Sie uns dennoch kein Honorar bezahlen müssen. Zur Absicherung der Rechtsschutz-Kostendeckung holen wir gleich zu Beginn direkt bei Ihrer Versicherung eine sogenannte Kostendeckungszusage ein, für welche Anfrage samt Informationsaufnahme auch keine Kosten verrechnet werden.

Sie können sich praktisch aufgrund jeden Verkehrsunfalls oder sonstigen schädigenden Vorfalls (zB Sport- und Freizeitunfälle, Verletzungen durch Tiere oder Gebäudeteile etc.) und bezüglich jeglicher Folgen und Ansprüche vertrauensvoll an uns wenden.

Im Bereich der gesamten Haftpflichtversicherungsfälle (wo also nicht nur der Schädiger, sondern insbesondere auch eine dahinterstehende Haftpflichtversicherung für den Schaden aufzukommen hat) werden die Anwaltskosten der gegnerischen Versicherung zusätzlich zum erlangten Schadensbetrag in Rechnung gestellt und sollte eine außergerichtliche Betreibung zu keinem (ausreichenden) Erfolg führen, kein (vollständiger) Kostenersatz durch die Haftpflichtversicherung stattfinden und im übrigen auch keine Rechtsschutzdeckung bestehen, versuchen wir stets eine entgegenkommende, einvernehmliche Lösung wegen eines Kostenbeitrages herzustellen.

Der Großteil der typischen Verkehrsunfälle kann rasch und auf außergerichtlichem Wege (also ohne Gerichtsverhandlung) erfolgreich gelöst werden. Bei einer Prozessführung ist auch darauf hinzuweisen, dass der unterliegende Gegner der siegreichen Partei grundsätzlich die Kosten der Prozessführung zu ersetzen hat (wobei, wenn vorhanden, die Rechtsschutzversicherung bei Unterliegen sämtliche eigene Kosten wie auch die des Gegners und die sonstigen Verfahrenskosten deckt). Die Einholung einer Kostendeckungszusage mit rechtsschutzmäßiger Beauftragung erledigen wir gleich zu Beginn für Sie, wenn Sie uns Ihre allfällige Rechtsschutzversicherung samt Polizzennummer bekanntgeben.


Unser Leistungsspektrum

Unsere Tätigkeit umfasst sowohl den außergerichtlichen Lösungsversuch, insbesondere bezüglich der zivilrechtlichen Ansprüche (Sachschaden, sonstige vermögensrechtliche Schäden wie Kleiderschäden oder Verdienstentgang, Schmerzengeld) als auch, wenn der außergerichtliche Versuch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führt (und eine Kostendeckung gegeben ist bzw. das Kostenrisiko vertretbar erscheint) jede Form der gerichtlichen Anspruchsdurchsetzung oder auch Anspruchsabwehr. Dabei ergreifen wir sämtliche mögliche juristischen Mittel (bei allen Bezirksgerichten, Landesgericht, Handelsgericht, Klagen bzw. Mahnklagen, Einsprüche gegen Zahlungsbefehle, Klagebeantwortungen, Schriftsätze und Streitverhandlungen, in jeder Phase auch sinnvoll erscheinende Vergleichsgespräche, weiters sämtliche Rechtsmittel wie Berufungen gegen erstinstanzliche Urteile über Revisionen an den Obersten Gerichtshof bis zum Exekutionsverfahren nach rechtskräftiger Entscheidung).

Parallel dazu übernehmen wir auch gerne die Vertretung in einem allfälligen Strafverfahren (zB wegen fahrlässiger Körperverletzung), sowohl im Rahmen der Strafverteidigung als auch in Form einer Privatbeteiligtenvertretung, wenn Sie wegen eines Vorfalls Beschuldigter oder Geschädigter sind.


Unbedingt einen Rechtsanwalt konsultieren – wenn möglich einen Spezialisten

Unter einer guten anwaltlichen Vertretung verstehen wir nicht nur ein rasches Tätigwerden und fortlaufende Information, sondern auch ein ernsthaftes Eingehen auf Ihre individuelle Situation sowie Berücksichtigung zahlreicher Aspekte auch aus der modernsten Rechtsprechung.

Um nur kurz ein paar Beispiele zu nennen muss sich der Schadenersatz keinesfalls auf einen Fahrzeug-Sachschaden beschränken, gibt es neben körperlichem Schmerzengeld auch seelisches Schmerzengeld, Ansprüche auf Kostenersatz für eine Haushalts-, Pflege- und Betreuungshilfe, gegebenenfalls Ersatz des Verdienstentganges oder zB auch in besonderen Fällen Ansprüche der Angehörigen eines Opfers (siehe dazu unten die Beiträge betreffend seelisches Schmerzengeld und Trauer-/Schock-Schmerzengeld) und genügt es in Fällen schwerer Verletzungen mit ungewissem Heilungsverlauf bzw. drohenden Spät- und Dauerfolgen regelmäßig nicht, eine bestimmte Schmerzengeldabfindung auszuhandeln. In einem solchen Fall muss auch ein Feststellungsurteil oder wenigstens eine außergerichtliche Erklärung (zumindest der Haftpflichtversicherung) erwirkt werden, mit der die Haftung für die Folgen dem Grunde nach anerkannt und in diesem Zusammenhang auf den Einwand der Verjährung verzichtet wird. Dies deswegen, um eine Ausdehnung der dreijährigen Verjährungsfrist auf 30 Jahre zu erlangen, sonst könnten zB spätere Vermögensschäden oder Verschlechterungen samt allfälliger Folgeoperationen, Folge-Schmerzengeldansprüche, Folgekosten etc. wegen Verjährung nicht mehr geltend gemacht werden.

      Dr. Oliver Koch