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Honorar

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Vorweg: Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, sind die unten folgenden Hinweise für Sie nicht von Bedeutung. Wir arbeiten mit allen Rechtsschutzversicherungen zusammen, verrechnen unser Honorar direkt mit Ihrer Versicherung und holen auch kostenlos für Sie die Rechtsschutz-Kostendeckungs-Bestätigung ein.

Bei Rechtsschutzversicherungsverhältnissen ist regelmäßig eine freie Anwaltswahl möglich. Dadurch kann häufig das gesamte Kostenrisiko (Anwaltskosten, Gerichtsgebühren, Sachverständige etc.) ausgeschaltet werden. Zur rechtzeitigen Klärung und Absicherung des Bestehens und des Umfanges der Rechtsschutzdeckung wird gleich zu Beginn von der Versicherung eine schriftliche Kostendeckungszusage eingeholt.

Die Honorargestaltung orientiert sich grundsätzlich am Rechtsanwaltstarifgesetz und an den Autonomen Honorar-Kriterien für Rechtsanwälte. Die Vereinbarung eines im Vorhinein abgegrenzten Pauschalhonorars ist im Einzelfall möglich und im außer-prozessualen Bereich, insbesondere bei Verträgen, häufig sinnvoll.

Für den Fall einer Prozessführung ist auch darauf hinzuweisen, dass der unterliegende Gegner der obsiegenden Partei grundsätzlich die Kosten der Prozessführung zu ersetzen hat.

Grundsätzlich erfolgt eine quartalsmäßige Abrechnung bzw. Zwischenabrechnung unter Auflistung der Leistungen, was auch Transparenzgründen dient.

Bei Forderungen gegen Versicherungen (vor allem der gesamte Haftpflichtversicherungsbereich nach Verkehrsunfällen) werden auch bei vorprozessualer Erledigung und außergerichtlicher Einigung die Anwaltskosten von der gegnerischen Versicherung zusätzlich zum Schadensbetrag gefordert und stets versucht, bestmöglich Kostenersatz anzustreben. Auch für den Fall, dass die außergerichtliche Betreibung zu keinem oder nur zu einem Teilerfolg führt und keine Rechtsschutzdeckung besteht (daher kein oder nur teilweiser Kostenersatz durch die gegnerische Versicherung) kann in besonderen Einzelfällen eine Vereinbarung getroffen werden, die dem Klienten das Kostenrisiko nimmt, was vor allem bei größeren aber vorweg unsicheren Ansprüchen und berücksichtigungswürdigen Fällen (schwerste Verletzungen nach Unfällen, Folgeschäden nach ärztlichen Fehlbehandlungen, geringes oder kein Einkommen etc.) denkbar ist, aber einer ausnahmsweisen Vereinbarung bzw. ausdrücklichen Zusage im Einzelfall bedarf.